Cronos Cube geht weiter

Cronos Cube – Der Chaosbringer
ab 21. Oktober 2019 im Handel

Zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung von Cronos Cube beim Liesmich Verlag wird die Reihe endlich fortgesetzt: Cronos Cube – Der Chaosbringer erscheint am 21. Oktober 2019 bei Oetinger Taschenbuch. Bereits jetzt kann der Band bei allen Buchhandlungen und auf den bekannten Onlineportalen vorbestellt werden.

Ich freue mich riesig, dass Cronos vollständig bei Oetinger andocken konnte. Was für ein toller Hafen! Wir fühlen uns an Bord mächtig wohl. 🙂

Am 19. Oktober 2019 ab 18 Uhr wird es eine Book-Release-Party mit Lesung geben, und zwar bei Bücher Ulbrich in Geretsried (südlich von München). Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch bitte telefonisch an unter 08171/630 00, denn der Platz ist begrenzt. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene, für Schüler 5 Euro.

“Aurel Aspen” auf wintermohn.de

Seit gestern Abend könnt ihr auf diesem Blog meinen Roman “Aurel Aspen” lesen. Da Self-Publishing für mich nie in Frage gekommen ist (und kommen wird), ist die kostenfreie Veröffentlichung auf dieser Plattform für mich ein guter Kompromiss. Denn Aurel wird in nächster Zeit sicher nicht bei einem Verlag unterkommen. Ich habe zwar nicht allzu intensiv gesucht. Aber die in den Absagen enthaltenen Argumente haben mich überzeugt.

Ich wüsste daher, was ich ändern müsste, um Aurel für den Markt zu öffnen (denn tatsächlich sperren sich nicht die Verlage gegen Aurel, sondern Aurel sperrt sich gegen die Welt) und seine Chancen deutlich zu verbessern. Am Stil liegt es nicht; der ist in fast allen Absagen gelobt worden. Es haben sich durch Aurel sogar neue Kontakte ergeben, die mich für die Zukunft sehr hoffen lassen.

Aber ich werde Aurel nicht umschreiben. Dieses seltsame Buch soll seltsam und unzugänglich bleiben, mit der Konsequenz, dass es die Nische dieses Blogs vorerst nicht verlassen wird.

Ich bin darüber nicht traurig. Im Gegenteil, ich freue mich, Aurel einer kleinen Leserschaft zeigen zu können, ohne unter Druck zu stehen. Seit gestern waren mehr als 300 Besucher hier, um in Aurel reinzulesen. Danke dafür. Ich wünsche starke Nerven.

Zum Buch

Außerdem habe ich im März die ersten vier Kapitel eingelesen und auf YouTube veröffentlicht (Kapitel 2 auf YouTube enthält zwei Romankapitel). Ich bin keine professionelle Sprecherin, aber vielleicht habt ihr trotzdem Spaß daran, reinzuhören. Besucht den Channel, um die anderen Teile zu finden. Hier ist das erste Kapitel:

Gewinnen muss der Text: Wie ein Lektorat ablaufen kann

Ich liebe Lektorate. Nun, sicherlich liebe ich sie nicht unter allen Voraussetzungen, denn ein Lektor, mit dem ich mich nicht verstehe, kann diesen wunderbaren Arbeitsschritt auch für mich zur Qual machen. Aber das blieb mir bislang erspart, weil ich sowohl bei Liesmich als auch bei Oetinger dieselbe Lektorin hatte und habe. Isabella ist nämlich so gut, dass sie von diesem großen Verlagshaus auch gleich übernommen wurde. (Ich hab’s doch immer gewusst!)

Nun haben wir drei – Isabella, Cronos Cube und ich – bei Oetinger also eine neue Heimat gefunden. Im Juli erscheint der erste Band als Taschenbuch, und weil Isabella ihn schon bei Liesmich zu Hochglanz poliert hatte, musste er auch für Oetinger nicht mehr wesentlich verändert werden. Am 21. Oktober folgt direkt bei Oetinger Band 2, “Cronos Cube – Der Chaosbringer”. (Auf diesen Titel bin ich übrigens ziemlich stolz, weil er mein Vorschlag war. Titelnamen sind nicht meine Stärke. Beim ersten Band mussten alle Kapitelüberschriften entfernt werden, weil sie so schlecht waren! Seither nummeriere ich meine Kapitel nur noch.)

Mit Cronos Cube 2 lerne ich das professionelle Verlagswesen kennen. → weiterlesen

Kartoffel-Thunfisch-Eintopf für Kochanalphabeten

Eine Freundin, die mit dem Kochen so viel anfangen kann wie ich vor ganz wenigen Jahren (nämlich gar nichts), hat mich nach einem Thunfischrezept gefragt. Wie es der Zufall will, steht eines auf meiner Top-5-Liste der Lieblingsgerichte: ein italienischer Kartoffel-Thunfisch-Eintopf! Ich mag ihn natürlich mit einer ordentlichen Portion Jolokia-Pulver, er funktioniert aber auch gut ohne Schärfe. → weiterlesen

21 000 Besucher!

Du liebe Güte, wie ist das denn passiert? 21 000 Besucher waren seit der Gründung auf diesem Blog unterwegs, davon fast 16 000 allein in diesem Jahr. Ich bedanke mich bei euch für euer Interesse und eure Treue! In letzter Zeit war es hier ja ein wenig still geworden. Ich versuche das im kommenden Jahr zu ändern und häufiger Updates zu posten, wie zum Beispiel dieses:

Cronos Cube erscheint im Sommer 2019 als Taschenbuch bei Oetinger!

Das ist der Wahnsinn, denn Oetinger ist einer der größten und besten Verlage Deutschlands, Hausverlag von Astrid Lindgren und Cornelia Funke und Herausgeber der deutschsprachigen Ausgabe von Die Tribute von Panem.

Das Cover von Cronos Cube sieht ganz anders aus als die Liesmich-Version. Ich liebe es trotzdem sehr. Der zweite Teil von Cronos Cube ist auch schon fertig. Was mit dem passiert, erfahrt ihr ganz bald im kommenden Frühjahr.

Ich wünsche euch friedliche Weihnachtstage, eine besinnliche Jahresendphase und einen optimistischen Start ins neue Jahr! Ich werde noch bis 2. Januar täglich meine Monatsrückblicke posten und würde mich freuen, wenn ihr meinen Blog bis dahin (und natürlich darüber hinaus) weiterhin besuchen würdet. 🙂

Eure Thekla

Blinder Passagier

Vorgestern habe ich mit einer Datensicherung begonnen und seither tauchen ständig Texte auf, die ich vor einer Ewigkeit geschrieben und danach völlig vergessen habe. Das hier ist so ein Text – mein erster Versuch einer sogenannten Hard Science-Fiction. Ich halte ihn weder für außergewöhnlich kreativ noch für glänzend geschrieben. Aber der Kerngedanke ist recht interessant: Würde es uns nicht verrückt machen, müssten wir eines Tages herausfinden, dass wir doch allein im All sind? Die Vorstellung ist für mich unerträglich. → weiterlesen

Sebastian

Vor zwei Jahren habe ich diesen Roman begonnen – wahrscheinlich aus einer Laune heraus und äußerst spontan, denn ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern. Bis eben, als ich den Text beim Aufräumen wiedergefunden habe. Er ist ganz anders geschrieben als alles, was ich sonst so tippe. Wo wollte ich damit nur hin? Und welcher Teil von mir hat das geschrieben?

Hier, für euch: das Romanfragment “Sebastian”. → weiterlesen

Der Fußballheld

Ich werde euch jetzt die verrückteste Geschichte eures Lebens erzählen. So eine Geschichte habt ihr noch nie gehört, das verspreche ich euch. Und das Beste an ihr: Sie ist von vorne bis hinten wahr. Ihr werdet sie mir zwar nicht glauben – ich kann sie ja selbst fast nicht glauben. Aber trotzdem versichere ich euch, dass ich nichts erfinde.

Es passierte kurz nach meinem zehnten Geburtstag. Ich war mit meinen Mannschaftskollegen draußen auf dem Platz. Wir waren alle total aufgeregt, weil uns ein wichtiges Spiel bevorstand. Es war das wichtigste Spiel überhaupt! Der FC Bayern wollte uns bald besuchen und gegen uns kicken. Wir trainierten deshalb wie die Verrückten. Alle waren total aufgedreht. Maxi rannte sogar in Socken auf den Platz, weil er vor Aufregung vergaß, sich die Schuhe anzuziehen. Aber ich war ganz gelassen, weil ich nämlich ein ziemlich guter Torschütze bin, genau wie Cristiano Ronaldo, mein großes Vorbild. Außerdem bin ich Kapitän, und als solcher muss ich immer einen kühlen Kopf bewahren. → weiterlesen

Mickey

Für jede Lüge gibt es den richtigen Zeitpunkt. Die Raumfahrtorganisation, deren Name wir alle kennen, sah ihn im vergangenen Juni gekommen.
„Wir haben es hier mit einem sehr komplexen dynamischen Prozess zu tun“, sagte ein Experte in die Mikrofone der Presseagenturen und Fernsehsender. „Die Trümmerteile könnten auf einer Strecke von 400 Kilometern praktisch überall einschlagen. Zumindest wenn wir den Absturz nicht kontrolliert herbeiführen. Aber wir haben alles im Griff. Seien Sie ganz beruhigt.“
Ich sah die Sendung nach dem Abendessen. Karli spielte mit Mickey, dem Bernhardiner-Welpen, den wir am Nachmittag aus dem Tierheim geholt hatten. Der Hund sollte Karli über die Scheidung hinwegtrösten. → weiterlesen

Aliens wie wir

Ich höre ein Knacken und Brizzeln und weiß sofort, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat.
„Nicht! Mach das lieber —“
Ein weißer Funkenbogen, ein Knall — und aus meiner VR-Brille zieht ein trauriger Qualmfaden.
Rosc, ein humanoides Chitinpanzeralien, betrachtet das Malheur betreten. Es tut ihm sichtlich leid, aber ich bin viel zu wütend, um Rücksicht darauf zu nehmen.
„Ist sie hinüber?“
„So war das nicht geplant.“
„Wie soll ich jetzt —“ Eine Erkenntnis holt mich ein und raubt mir die Stimme. Ich erkenne, wie allein ich jetzt bin, hier draußen im dunklen All.
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