Traumtaucher


Als Mona eines Nachts von einem Rucksack träumt, ahnt sie nicht, wie sehr sich ihr Leben dadurch verändern wird. Auf einmal kann sie Dinge aus ihren Träumen in die Wirklichkeit mitnehmen, Bücher in Bonbons verwandeln und durch Pfützen von Ort zu Ort reisen. Und dann ist da noch Remo, den Mona in ihren Träumen trifft und in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Überwältigt von so viel Glück, ignoriert sie alle Warnungen und Vorzeichen. Denn die Welt der Träume ist viel realer als sie glaubt. Und Mona ist auf der anderen Seite nicht unbedingt willkommen …

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9 Kommentare

  1. Hallo Thekla,
    Wiedermal reichlich Stoff für einen Fantasieroman, wirklich Klasse! Bestimmt bin nicht nur ich gespannt wie es weitergeht.
    Nun, da du ja mitgeteilt hast, dass unsere Kommentare mit Ideen dazu mit hineinfließen können, möchte ich gleich ein paar loswerden.
    Der Rucksack könnte eine Tasche sein, in der Mona, wie beim leveln in einem Spiel, nützliche „items“ tun kann, die sie in ihren Traumreisen bekommt und zum Schutz oder zur Verteidigung dort benutzen kann. Je selbstbestimmter sie in ihren Träumen lernt aufzutreten, desto stärker werden die Items.
    Sie könnte zB eines bekommen, dass es ihr ermöglicht die Zeit zu dehnen, damit sie sich länger im Bibliotheksirrgarten aufhalten kann um dort herauszufinden, wie sie es schaffen kann gegen die Nachtmahre und Alps zB Immun zu werden. Um diese Items zu erlangen wird sie immerwieder zu ungeschützten Orten reisen müssen, um sich ihren Ängsten zu stellen. Je größer eine Angst ist, die es zu überwinden gilt, desto stärker sind die Items, die sie bekommt.
    Das sie den Rucksack verloren hat, ist auch eine Angst, die es gilt zu überwinden. Vielleicht liegt er nur unterm Bett?
    Ganz liebe Grüße ! ༯

    1. Das sind fabelhafte Ideen, ich bin baff! Zwar werde ich nicht alle aufnehmen können, aber ein paar, die notiert sind. Ich danke dir für deine Mitwirkung! 🙂

  2. Mir ist noch etwas zum Rucksack und seinem Herkunftsort eingefallen.
    Die Taschen und Beutel in dem Taschenladen könnten u.a. die Wohnzimmer der Seelen von träumenden Menschen sein.
    Monas Rucksack war ja in einem dunklen und schwer zu öffnendem Schrank, der ihren Geist versinnbildlicht. Sie hat sie (ohne von all dem zu wissen) herauserlöst und trägt pracktisch ihre im dunkeln eingesperrte Seele nun als Rucksack mit sich, in dem sie ihre „Items“ sammelt und damit ihre Seele und sich selbst retten kann.

    Ich weiß auch welche Tasche die meine ist.
    Es ist die, die aus Schmetterlingsflügeln genäht wurde :o)

    1. Noch so eine schöne Idee, wobei sie schon ein wenig in Richtung Interpretation tendiert. Ich mag es, wenn Geschichten eine Meta-Ebene haben. Der Schrank als Geist, in dem die Seele gefangen war. Aber wo ziehst du denn die Grenze zwischen Geist und Seele? Lebt die Seele in dem Rucksack wie eine Art Gespenst? Und kann Mona auch in den Rucksack hineingehen und hat dort dann eine kleine Wohnzimmereinrichtung, wie bei der zauberhaften Jeannie?

      1. Aaalso
        ich stelle mir das so vor:

        Ich ziehe die Grenze zwischen Geist und Seele so:
        Der Geist ist die Psyche eines Menschen, in dem, bzw. In der es dunkel, eng und staubig, oder sonnighell, geräumig und luftig sein kann. Das Haus sozusagen. In dem Haus gibt es ein Wohnzimmer in dem die Seele wohnt. Die Seele stelle ich mir als Kleinod vor, das, je geräumiger und heller das Haus ist, um so heller leuchtet. Die Einrichtung und Sauberkeit des Wonzimmers der Seele passt sich ständig dem Haus des Geistes an. Dessen Entwicklung wiederum vom Außen beeinflusst wird. Von Äußeren Eindrücken und Erlebnissen, von Erfolg und Misserfolg usw., die einem Menschen im Laufe seines Lebens begegnen und wie er damit umgeht um diese Dinge zu bewältigen.
        Wenn der Geist gesund ist, leuchtet die Seele und der Mensch ist ausgewogen und glücklich, wenn der Geist krank ist, wird das Licht der Seele immer karger und trüber und der Mensch wird unausgeglichen, böse oder krank.
        Die äußerliche Gestaltung des Wohnzimmers zeigt das Wesen des jeweiligen Menschen.
        Ganz grob gesagt, ein Rucksack zB deutet darauf hin, dass der Mensch nicht still steht.
        So kann an einer Schmetterlingsflügeltasche ein Fußballschuhangehänger baumeln, oder ein Rucksack auch mal neonpink sein. Ein übergewichtiger Genussmensch trägt seine Seele bestimmt in einer Tasche aus Schokolade etc. etc.
        Die Seele lebt im Wohnzimmer so, wie der Mensch seinen Geist füttert und wenn die Seele es in ihrem Wohnzimmer total gemütlich hat, dann breitet sich im Menschen die Zufrieden aus.

        Vielleicht könnte Mona im Traum ihre Seele besuchen und mit ihr Plaudern, ohne dass ihr bewusst ist mit wem sie da redet und wo sie eigentlich ist, ja doch, warum nicht? Und je besser sie im lösen ihrer Traumaufgaben wird, desto gemütlicher wird’s im Wohnzimmer. (o:

        1. Nachdem ich jetzt eine Weile über deine Antwort nachgedacht habe, ist mir klar geworden, dass ich nicht zwischen Geist und Seele unterscheide, sondern beides unter Psyche zusammenfasse. Wenn der Mensch durch sein Unterbewusstsein wandert, was er im Traum ja tut, dann kann er dort Attributen seiner Persönlichkeit begegnen oder sich selbst in einer abstrahierten Form. Das wäre dann vergleichbar mit deiner Definition von Seele. Das ist auf jeden Fall eine sehr spannende Unterhaltung, und so ganz anders, als ich sie erwartet hätte (auch wenn es um das Thema Träumen geht – die Geschichte wird sich um nicht ganz so spirituelle Dinge drehen).

          Vielleicht wird in der Geschichte aber ein Wohnzimmer made by Pearl auftauchen, denn das Haus-im-Kopf-Thema beschäftigt mich auch schon länger, zunächst als eine Art Mnemotechnik, dann als ein Gebäude, in dem man herumwandern kann, um Dinge, Zimmer, Erinnerungen und sich selbst zu entdecken. Die Traumtaucher scheinen mir geeignet für eine Fusion unserer Ideen – aber warten wir erst einmal ab, was als nächstes geschieht.

  3. Das ist für mich völlig in Ordnung, dass du eine andere Sicht über Geist und Seele hast und es gefällt mir auch sehr, dass du mit den Traumtauchern nicht zu sehr ins „spirituelle“ wandern willst. Das macht die Sache unglaublich spannend für mich.

    Ich habe eben den 2. Teil gelesen.
    Was soll ich sagen.
    In meinen Augen bist du eine ganz große unter den Autoren!
    Ich hätte mit diesem Verlauf von Teil 2 der Traumtaucher nicht gerechnet. Und wieder machst du Türen auf, in deren Raum dahinter großartige Überraschungen warten! Ein Roman, ganz nach meinem Geschmack und vor allendingen hast du es echt drauf, dass man gerne weiterlesen würde.

    Die Idee mit den Bonbons finde ich sensationell! Zum einen, weil sie dir abnehmen, viele verschiedene Erklärungen für viele verschiedene „Wies“ und „Warums“ finden zu müssen, die bestimmt noch in der Geschichte auftauchen werden und zum anderen, weil mir die Vorstellung total gut gefällt, dass Zitronengeschmack mir das Wissen und verstehen einer Sprache übermitteln könnte.

    Also mich hast du schon mit den Traumtauchern und ich brenne darauf zu erfahren, wie es weitergeht!

    Ganz liebe Grüße!

    1. Huch! So viele Komplimente nach nur zwei Kapiteln. Ich werde mir Mühe geben, die Spannung hochhalten und bald Nachschub liefern. Danke fürs Lesen und Mitfiebern! 🙂

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