Rückblick: April 2018

Der April steht ganz im Zeichen Aurel Aspens, des beginnenden Frühlings und des Depribattles. Jeden Morgen sitze ich am Manuskript und schreibe mein Tagespensum von 2000 bis 3000 Wörtern. Während ich mit meinem Buch gut vorankomme, bleibt der Alltag auf der Strecke. 

Dennoch: Aus dem Tunnel bin ich Anfang April vorerst raus. Wenn ich nicht gerade produktiv bin, pflege ich mein Hobby, den Balkon. Diese Zeit des Jahres liebe ich besonders: das Aussäen, Umgraben, Aufblühen. Das Erstarken der Sonne, das Ergrünen der dunklen Erde in den Töpfen, die nervöse Vorfreude in der Brust. Und wir sprechen mal wieder übers Heiraten, noch nicht ahnend, dass wir einander im Dezember tatsächlich das Ja-Wort geben werden.

Als mich Mittel April die Depression wieder einholt, ich wieder nicht aus dem Bett komme und nicht einmal die Motivation habe, mir eine Hose anzuziehen, fühlt sich alles wieder so an wie vor dem Antidepressivum und vor der Therapie. Zum Glück hält das Tief immer nur ein, zwei Tage lang an. Der Depribattle hilft mir, denn durch ihn habe ich Schwarz auf Weiß vor Augen, dass ich immer noch vorne bin.

Und dann ist da noch Söder. Dieser schmierige Champagnerschlürfer, der keine Ahnung von der Welt der gewöhnlichen Menschen hat, möchte psychisch Kranke auf Listen setzen und präventiv einsperren können. So sieht eine astreine Kriminalisierung aus. Da mein Hashtag #stoppsöder in die Trends aufsteigt, fühle ich mich diesmal aber nicht ganz so hilflos wie sonst. Danke an alle, die mitgetweetet und sich gegen Söder aufgelehnt haben!

 

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