Cronos Cube 3 & 4: “Der Sündenbock” und “Die Entfesselten”

Hipp, hipp, hurra: Die Verträge sind da! Und das heißt, ich darf es endlich öffentlich machen: Oetinger Taschenbuch bringt im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 die letzten beiden Teile von Cronos Cube heraus, “Der Sündenbock” und “Die Entfesselten” (beides vorläufige Titel).

Mit diesen Verträgen erfüllen sich für mich gleich mehrere Träume. Zum Beispiel der von einer abgeschlossenen Reihe bei einem namhaften Verlag. Oder der vom Arbeiten mit einer Deadline. Zwar hatte ich auch beim “Chaosbringer” eine Abgabefrist, aber das Buch war eigentlich schon lange vorher fertig. Diesmal muss ich mich ranhalten. Eine Herausforderung, auf die ich hingearbeitet habe.

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Wo steckt eigentlich …?

Liebe Leute,

ihr fragt euch vielleicht, was los ist. Weil ich doch recht abrupt weg war und alles ziemlich dramatisch klang – erst der Krankenhausaufenthalt, dann die Diagnose und schwupp! der letzte Tweet. In aller Kürze: Ich stand zwar schon ein bisschen unter Schock, als ich mich verabschiedet habe, aber eigentlich ist alles halb so wild. Ich bin nicht sterbenskrank, und ich brauche auch keinen Herzschrittmacher.

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Das Ende von Cronos Cube

Es liegt noch in der Ferne. Nicht mehr in weiter Ferne, aber zwei Jahre werden schon noch ins Land ziehen, ehe der vierte und letzte Teil von Cronos Cube bereit ist für die Bücherregale. Aber da er vorher erst noch geschrieben werden muss, kommt das Ende für mich früher als für euch. Es klopft bereits an.

Noch ist es eigentlich viel zu früh, so zu denken. Schließlich bin ich noch nicht einmal mit dem dritten Band fertig. Aber: Der vierte Band soll eine Punktlandung werden, allerwenigstens rund und mindestens perfekt (der Druck steigt). Also muss er natürlich frühzeitig geplant werden. Und zwar im Detail.

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DAS DING

Sprechen wir über etwas, das Angst macht, ohne zu erwähnen, was Angst macht. Nennen wir es DAS DING.

Ich verbringe viel Zeit an Orten, die es gar nicht gibt.

Zurzeit ist das vor allem mein Gegenwartszimmer. Es heißt so, weil es der Ort des Jetzt ist, zu dem die Gespenster der Vergangenheit keinen Zutritt haben. Sie haben keinen Zutritt, weil das Zimmer eine vielfach verriegelte Bunkertür hat. Und weil ich sie nicht hereinlasse.

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Wie Cronos Cube zu Oetinger kam

An diesen Moment werde ich mich immer erinnern.

23. Januar 2018, ich sitze im Geretsrieder Rathaus. Großer Sitzungssaal, Pressetisch. Der Bauausschuss tagt. Die Sanitäranlagen der Mittelschule sollen für 750 000 Euro saniert werden. Im Boxclub schimmelt die Decke, eine neue Lüftungsanlage ist fällig. Ich mache mir Notizen und werfe gelangweilte Blicke auf mein Handy. Ich weiß noch nicht, dass ich den Job im Juni an den Nagel hängen werde, habe innerlich aber schon gekündigt.

Cronos Cube ist für den SERAPH-Phantastikpreis nominiert. Ich hoffe, es noch auf die Shortlist zu schaffen (was tatsächlich gelingt). Bis zur Buchmesse und der Preisverleihung (die allerdings nicht gelingt) sind es noch zwei Monate hin. Ich führe gerade zwei Leben: Das eine verbringe ich in Sitzungen und in dem anderen schnuppere ich die Luft des Buchmarkts.

Eine WhatsApp-Nachricht des Liesmich-Verlegers Karsten Möckel geht ein. Hurra, Abwechslung! Ich rufe die Nachricht auf.

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Cronos Cube geht weiter

Cronos Cube – Der Chaosbringer
ab 21. Oktober 2019 im Handel

Zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung von Cronos Cube beim Liesmich Verlag wird die Reihe endlich fortgesetzt: Cronos Cube – Der Chaosbringer erscheint am 21. Oktober 2019 bei Oetinger Taschenbuch. Bereits jetzt kann der Band bei allen Buchhandlungen und auf den bekannten Onlineportalen vorbestellt werden.

Ich freue mich riesig, dass Cronos vollständig bei Oetinger andocken konnte. Was für ein toller Hafen! Wir fühlen uns an Bord mächtig wohl. 🙂

Am 19. Oktober 2019 ab 18 Uhr wird es eine Book-Release-Party mit Lesung geben, und zwar bei Bücher Ulbrich in Geretsried (südlich von München). Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch bitte telefonisch an unter 08171/630 00, denn der Platz ist begrenzt. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene, für Schüler 5 Euro.

“Aurel Aspen” auf wintermohn.de

Seit gestern Abend könnt ihr auf diesem Blog meinen Roman “Aurel Aspen” lesen. Da Self-Publishing für mich nie in Frage gekommen ist (und kommen wird), ist die kostenfreie Veröffentlichung auf dieser Plattform für mich ein guter Kompromiss. Denn Aurel wird in nächster Zeit sicher nicht bei einem Verlag unterkommen. Ich habe zwar nicht allzu intensiv gesucht. Aber die in den Absagen enthaltenen Argumente haben mich überzeugt.

Ich wüsste daher, was ich ändern müsste, um Aurel für den Markt zu öffnen (denn tatsächlich sperren sich nicht die Verlage gegen Aurel, sondern Aurel sperrt sich gegen die Welt) und seine Chancen deutlich zu verbessern. Am Stil liegt es nicht; der ist in fast allen Absagen gelobt worden. Es haben sich durch Aurel sogar neue Kontakte ergeben, die mich für die Zukunft sehr hoffen lassen.

Aber ich werde Aurel nicht umschreiben. Dieses seltsame Buch soll seltsam und unzugänglich bleiben, mit der Konsequenz, dass es die Nische dieses Blogs vorerst nicht verlassen wird.

Ich bin darüber nicht traurig. Im Gegenteil, ich freue mich, Aurel einer kleinen Leserschaft zeigen zu können, ohne unter Druck zu stehen. Seit gestern waren mehr als 300 Besucher hier, um in Aurel reinzulesen. Danke dafür. Ich wünsche starke Nerven.

Zum Buch

Außerdem habe ich im März die ersten vier Kapitel eingelesen und auf YouTube veröffentlicht (Kapitel 2 auf YouTube enthält zwei Romankapitel). Ich bin keine professionelle Sprecherin, aber vielleicht habt ihr trotzdem Spaß daran, reinzuhören. Besucht den Channel, um die anderen Teile zu finden. Hier ist das erste Kapitel:

Gewinnen muss der Text: Wie ein Lektorat ablaufen kann

Ich liebe Lektorate. Nun, sicherlich liebe ich sie nicht unter allen Voraussetzungen, denn ein Lektor, mit dem ich mich nicht verstehe, kann diesen wunderbaren Arbeitsschritt auch für mich zur Qual machen. Aber das blieb mir bislang erspart, weil ich sowohl bei Liesmich als auch bei Oetinger dieselbe Lektorin hatte und habe. Isabella ist nämlich so gut, dass sie von diesem großen Verlagshaus auch gleich übernommen wurde. (Ich hab’s doch immer gewusst!)

Nun haben wir drei – Isabella, Cronos Cube und ich – bei Oetinger also eine neue Heimat gefunden. Im Juli erscheint der erste Band als Taschenbuch, und weil Isabella ihn schon bei Liesmich zu Hochglanz poliert hatte, musste er auch für Oetinger nicht mehr wesentlich verändert werden. Am 21. Oktober folgt direkt bei Oetinger Band 2, “Cronos Cube – Der Chaosbringer”. (Auf diesen Titel bin ich übrigens ziemlich stolz, weil er mein Vorschlag war. Titelnamen sind nicht meine Stärke. Beim ersten Band mussten alle Kapitelüberschriften entfernt werden, weil sie so schlecht waren! Seither nummeriere ich meine Kapitel nur noch.)

Mit Cronos Cube 2 lerne ich das professionelle Verlagswesen kennen. → weiterlesen

Wie nasses Papier

Die Kaffeetasse ist leer und ich überlege, ob ich den Satz in die Pflanzen kippe, lasse es dann aber doch bleiben, weil ich sie erst am Montag gedüngt habe.

Montag. Das war, glaube ich, vorgestern, was bedeutet, das heute Mittwoch ist. Der Kalk im Untertopf der Pfefferminze sieht aus wie nasses Papier, das ich mit einem Schwamm abrubbeln könnte. Ich sollte das wirklich dringend tun, und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch gleich den Boden in der Wohnung wischen.

Der Montag hat sich stark nach Freitag angefühlt. Auch am Dienstag kam mir immer wieder der Gedanke: “Ich muss noch zur Apotheke, das Rezept für Eletriptan einlösen, sonst ist es vielleicht nicht rechtzeitig da, ist ja jetzt Wochenende.” → weiterlesen

Kartoffel-Thunfisch-Eintopf für Kochanalphabeten

Eine Freundin, die mit dem Kochen so viel anfangen kann wie ich vor ganz wenigen Jahren (nämlich gar nichts), hat mich nach einem Thunfischrezept gefragt. Wie es der Zufall will, steht eines auf meiner Top-5-Liste der Lieblingsgerichte: ein italienischer Kartoffel-Thunfisch-Eintopf! Ich mag ihn natürlich mit einer ordentlichen Portion Jolokia-Pulver, er funktioniert aber auch gut ohne Schärfe. → weiterlesen